160 Jahre Ostbahn


Die traditionsreiche Ostbahn feiert heuer ihr 160-jähriges Jubiläum

Bei einem großen Fest waren Lokomotiven historischer Zeitepochen ebenso zu besichtigen wie modernste Triebwagen, wie sie anlässlich des autofreien Monats österreichweit in Form der beliebten ÖBB-Railshows dargeboten werden. 

Ein rauschendes Fest zu Ehren der 1846 in Betrieb genommen Ostbahn richteten die ÖBB-Traktion
GmbH und der „Club Blauer Blitz“ für Eisenbahnfreunde und –interessierte samt Familie aus. Der 160. Geburtstag der Bahnlinie wurde mit einem zweitägigen Fest am 9. und 10. September auf dem Gelände des Bahnhofs Wien Süd / Ostseite gefeiert. Publikumsmagneten waren u.a. die Triebfahrzeugausstellung, eine Vorführung des ÖBB-Hilfszuges und die Sightseeingfahrt durch den beeindruckenden Verschiebebahnhof Wien. Besonderes Interesse fanden auch die Schnupperfahrten nach Laxenburg und Traiskirchen mit dem DESIRO, dem modernsten Nahverkehrs-Dieseltriebwagen.

Dampfsonderzug „wie anno dazumal“ Ein Reisegefühl „wie anno dazumal“ vermittelte der, auf der Strecke Wien – Bruck an der Leitha – Györ verkehrende Dampfsonderzug. Zwei Dampfloks teilten sich die Arbeit nostalgische Personen- und Speisewagen hin und retour zu befördern. Bis Bruck an der Leitha war das Triebfahrzeug eine 919.138, dann übernahm die 77.250 den Wagensatz und führte ihn ins ungarische Györ, wo die Fahrgäste eine Führung durch die historische Altstadt genießen konnten.


Die Ostbahn – eine Strecke mit Tradition

Die feierliche Eröffnung der Strecke fand am 12. September 1846 statt. Zu Beginn verkehrten zwei Reisezugpaare und vereinzelt Güterzüge. Mehrere Besitzerwechsel und Streckenausbauten kennzeichneten die Geschichte der Strecke bis 1909. In der Zeit von 1869 bis 1873 wurden u.a. auch der Wiener Staatsbahnhof und das Heizhaus erbaut. Im Oktober 1909 begann mit der Übernahme durch die K&K-Staatsbahn die zweite Ära der Ostbahn. Nach den Kriegswirren des ersten Weltkrieges kam die Strecke nur BBÖ und es erfolgte der Ausbau bis Hegyeshalom. Während des zweiten Weltkrieges wurde die Ostbahn aufgrund ihrer strategischen Bedeutung ausgebaut, danach teilweise stark beschädigt.

Der derzeitige Südbahnhof wurde 1956 eröffnet, 20 Jahre später war auch die Elektrifizierung der Ostbahn abgeschlossen und gleichzeitig der Schnellbahnbetrieb aufgenommen. Im Zuge der Errichtung des Zentralverschiebebahnhofs (1986) erfolgten auch einige Adaptierungen der Ostbahn. Der erste elektrisch bespannte grenzüberschreitende Zug verkehrte im Sommer 1988. Mit dem Strecken-Ausbau Parndorf-Kittsee-Petrzalka wurde die heute bestehende Infrastruktur hergestellt. Heute verkehren täglich rund 160 Züge auf der Ostbahn.



Austria Rail Show – Veranstaltungen im Rahmen des „Autofreien Monats“

Schon Tradition bei den ÖBB hat „Autofreie Monat“. Gemeinsam mit dem Lebensministerium, den Landesregierungen und ihren Verkehrsreferaten, den Klimabündnisgemeinden, den Umweltakademien und dem EU-Klimabündnis der Bundesländer machen die ÖBB im September auf insgesamt 20 Events in ganz Österreich den Nahverkehr und seine Bedeutung für die Kunden, die Wirtschaft und die Umwelt erlebbar.

Die Austria Rail Show findet noch in allen Landeshauptstädten sowie in vielen anderen Städten statt. Die ÖBB als umweltfreundlichster Mobilitätsanbieter präsentiert den Gästen neben Innovationen im Ticketbereich auch die neuesten Fahrzeuge und bietet zusätzlich Musik, Unterhaltung und ein Gewinnspiel.


Rückfragehinweis:
Mag. Thomas Berger
ÖBB-Holding AG
Konzernkommunikation
Tel: +43 1 93000 44277
Fax: +43 1 93000 44078
E-Mail: thomas.berger@oebb.at

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