180 Mitarbeiter an neun Standorten, rund um die Uhr einsatzbereit

 
ÖBB-Hilfszug – auf dieses Team ist Verlass

Die Arbeit des Hilfszuges beginnt dort wo andere mit ihrem Latein am Ende sind. Die Mitarbeiter vom Hilfszug stehen rund um die Uhr in ganz Österreich bereit. Im Team des Hilfszuges zu sein heißt physisch und psychisch stark zu sein, technische Kompetenz jederzeit und überall unter Beweis stellen zu können sowie mit Aufgaben fertig zu werden, wo andere scheitern. Der Hilfszug ist die Speerspitze der ÖBB wenn es um außergewöhnliche Einsätze geht – sei es im Kampf gegen Naturgewalten, in der Bewältigung technischer Probleme oder um Aufräumarbeiten nach Unfällen.

Die Team-Mitglieder sind tagsüber in Werkstätten beschäftigt und rücken im Bedarfsfall aus, um österreichweit eine hohe Fahrzeugverfügbarkeit sicherzustellen. Die Wiener-Gruppe übernimmt zusätzlich dazu auch Sonderaufgaben wie etwa die Aufstellung eines CAT-Wagons auf der Donauinsel oder den Straßentransport einer Taurus-Lok auf den Rathausplatz wahr. Angesiedelt ist das Hilfszug-Team bei der ÖBB-Technische Services GmbH – einem Tochterunternehmen des ÖBB-Konzerns.

Seit Jahrzehnten erfolgreich im Einsatz
Zentrale Aufgabenstellung in der Vergangenheit war, entgleiste Fahrzeuge wieder flott zu machen und einer Werkstätte zur Reparatur beizustellen. Nur im geringen Maße wurde er auch zur Behebung von Störungen bei wichtigen Infrastruktureinrichtungen wie Tankanlagen, Schiebebühnen, Drehscheiben, usw herangezogen.

Heute verlagert sich die Einsatzpalette von den zunehmend weniger werdenden Entgleisungen hin zum Technischen Einsatz und zu Sonderaufgaben. Die frühe Erkennung von technischen Unzulänglichkeiten, zB: erhöhte Achslagertemperatur, Flachstellen, verschoben Ladung, usw führen dazu, dass diese Fahrzeuge aus dem Zugverband ausgereiht werden und nach provisorischer Behebung mittels Hilfszug in eine Werkstätte überstellt werden. Damit erfüllt das Hilfszug-Team eine wichtige sicherheitrelevante Aufgabe.

Nichts ist unmöglich
Unter diesem Motto sind die Sondertransporte und außergewöhnlichen Aufgaben zu verstehen, die der Hilfszug für die ÖBB und deren Kunden durchführt. Es war ein Team des Hilfszuges, das vor drei Jahren einen Wagon des City Airport Train von der Eisenbahnbrücke auf die Donauinsel gehoben hat. Ebenso spektakulär der nächtliche Transport einer TAURUS-Lokomotive vom Westbahnhof zum Rathausplatz durch die Straßen Wiens. Vor kurzem konnte das Hilfszug-Team seine Kompetenz auch international unter Beweis stellen, als das von der Überflutung bedrohte Automobilmuseum in Luzern um Hilfe bei der Evakuierung der historischen Fahrzeugmodelle ansuchte. 


Man-Power
Das wahre Fundament des Hilfszuges sind die Team-Mitglieder. Jeder ein technisch geschulter Fahrzeugexperte, physisch und psychisch belastbar und flexibel einsetzbar. Die Mitarbeiter sind rund um die Uhr im gesamten Bundesgebiet verfügbar. Rund 180 Mitarbeiter umfasst das Team, die an den Standorten Bludenz, Innsbruck, Salzburg, Linz, Knittelfeld, Villach, Graz, St Pölten und Wien (2) stationiert sind. Die Einsatz-Mannschaft besteht aus vier fahrzeugkundigen Mitarbeitern, dazu kommt ein Einsatzleiter. Im Jahr 2005 absolvierten die Mitarbeiter des Hilfszuges bundesweit 912 Einsätze.

Flexibler Fuhrpark
In der Vergangenheit bestand der Fuhrpark des Hilfszugs ausschließlich aus Schienenfahrzeugen, wobei neben den Fahrzeugen für die Mannschaft und der Gerätschaften auch noch Tunnelrettungswagen und Arztwagen beireitgestellt waren. Bergung von Personen und Tunnelrettung sind seit längerem kein Thema mehr für den Hilfszug – das übernehmen andere Spezialisten. Dem Hilfszug stehen heute neben den schienengebundenen Fahrzeugen auch drei Straßeneinsatzfahrzeuge, die in Wien und Linz stationiert sind, zur Verfügung. Damit kann eine raschere und schienenungebundene Zufahrt zu einer Einsatzstelle realisiert werden. Der Schienenfuhrpark, bestehend aus durchwegs älteren Fahrzeugen, wird derzeit einer umfangreichen Modernisierung unterzogen um den kommenden Anforderungen besser gerecht werden zu können.


ÖBB-Holding AG
Konzernkommunikation
Mag. Thomas Berger
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