Allgemeine Vertragsbestimmungen für Bauleistungen an Großprojekten mit Partnerschaftsmodell, insbesondere im Verkehrswegebau


Der Entwurf zur neuen ÖNORM B 2118 – Vorteile und Risken – Partnerschaft statt Baurechtsstreit

Wien (ON prm) Zur Umsetzung des Bestbieterprinzips wird häufig die Möglichkeit der Bau-zeitverkürzung geboten. Die Mehrkosten und besonderen technischen Erfordernisse eines Hochleistungsbauablaufs finden aber sowohl bei der Kalkulation als auch bei Planung und Ar-beitsvorbereitung bisweilen nur unzureichend Berücksichtigung.

Dadurch wird die „übliche“ Konfliktmatrix einer Großbaustelle (kein Geld, keine Zeit, techni-sche Probleme) soweit verschärft, dass mit konventionellen Methoden und Vertragsbedingun-gen kein befriedigendes Auslangen mehr zu finden ist. Konventionelle Lösungsmuster (Flucht, wechselseitige Beschuldigungen, Eskalation, Rechtsstreit) versagen zunehmend.

Durch das nach erprobtem US-amerikanischen Vorbild neu eingeführte Partnerschaftsmo-dell werden diese Probleme zeitnah erkannt und unter Vermeidung der allseits unbeliebten Rechtsstreite gelöst – besonders aktuell durch die modifizierte Bindung an ÖNORMEN im Bundesvergabegesetz 2006.

Zwei erfahrene Praktiker schildern bei diesem Seminar, wie und unter welchen Begleitum-ständen dieses „Wunder“ möglich ist. Außerdem besteht die Möglichkeit zur Diskussion des Entwurfs zur ÖNORM B 2118 mit Partnerschaftsmodell sowie der beschlossenen Abänderun-gen und Verbesserungspotentiale des Partnerschaftsmodells.

  • Die neue ÖNORM B 2118 (Entwurf) „Allgemeine Vertragsbestimmungen für Bauleis-tungen an Großprojekten mit Partnerschaftsmodell, insbesondere im Verkehrswege-bau – Werkvertragsnorm“ – Vorteile und Risken für die Partner – Partnerschaft statt Baurechtsstreit


Termin:           Freitag, 1. Dezember 2006, 9:00 – 16:30 Uhr
Ort:                ON Österreichisches Normungsinstitut, 1020 Wien, Heinestraße 38
Vortragende:  RA Dr. Rainer Kurbos, Prok. BL Dr. Rudolf Wach
 

Dr. Johannes Stern
Leiter PR & Medien
ON Österreichisches Normungsinstitut
1020 Wien, Heinestraße 38
Tel.: (01) 213 00-317
Fax: (01) 213 00-327

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