Betreute Gründer oder Unternehmer mit Biss?


Absagen, Warnungen, kostenintensive Beratungen und das alles nach einem Hindernislauf quasi als Bittsteller von Pontius zu Pilatus

Unternehmensgründer sind nicht selten entmutigt, wenn sie mit ihrer Geschäftsidee Wirtschaftskammer, Banken, Berater und Wirtschaftstreuhänder abgeklappert haben.Das soll, das muss anders werden. Zumindest in Niederösterreich, wo Wirtschaftslandesrat Ernest Gabmann den Verfahrens-Expresszug steuert.

Subsidiäre Hilfestellung

Das Land begreift sich als Servicestelle, die aktiv auf jene zugeht, die wirtschaftlich etwas erreichen wollen.Der Gründungswillige muss nicht mehr suchen, er wird gesucht. Das Land will ihn haben und zeigt das durch die Ausrichtung seiner bisherigen Regionalen Innovationszentren (RIZ) als Beraterstellen, die von sich aus fragen: Wer bist Du, was willst Du, was brauchst Du und wie können wir Dir helfen? Und das Ganze kostenlos.Dabei bringt sich die neue Gründer-Servicestelle des Landes Niederösterreich nicht als alles überwachende und kontrollierende Organisation ein, die gängeln will. Es geht um echte subsidiäre Hilfestellung: RIZ greift – wenn es der Kunde will – dort ein, wo es Not tut.Und das ist – gemäss der Grundidee – in jeder Phase einer Unternehmensgründung. Ob das ein epochaler Schritt ist, wird sich weisen. Ein Signal für Niederösterreich als Wirtschafts-Biotop ist es allemal.

Franz Gansrigler

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