Nahrin AG: Vollautomatisiertes Hochregallager steigert Effizienz


Die Produktionsgebäude der Nahrin AG in Sarnen wurden um ein vollautomatisiertes Hochregallager erweitert.  Das neue Lager, seit Dezember 2005 in Betrieb, übernimmt die Versorgung und Rücklagerung aus der Produktion und dient als Auslieferungslager.

Die Nahrin AG ist eines der größten Direktverkaufsunternehmen der Schweiz. Das Traditionsunternehmen ist Hersteller gesunder Küchenspezialitäten, Nahrungsergänzungs-produkten, Fitness- und Functional Food, Frühstück und Zwischenmahlzeiten sowie Dessertspezialitäten.

Die vorrangigen Ziele des Kunden, eine bedienerfreundliche Anlage, Lager-prozess- und Wegeoptimierung sowie die Anbindung an SAP R3 konnten durch den Einsatz der WAMAS Lagerleit- und Steuerungssysteme erfolgreich realisiert werden.

Im zweigassigen Hochregallager sind Regalbediengeräte mit Teleskop-Lastauf-nahmen der Lagertechnik Wolfurt im Einsatz. Die beiden Lagergassen unterscheiden sich insofern, dass die Gasse 1 für doppeltiefe Lagerung, Gasse 2 für die einfachtiefe Lagerung von EURO-Paletten ausgerichtet ist. Das Hochregallager ist über Palettenfördertechnik auf insgesamt vier Ebenen an zwei Produktionsebenen, den Warenein- und Ausgang sowie an das Kühllager im Untergeschoss angeschlossen. Drei Querverschiebewagen (QVW) sind die Verbindungsschnittstellen zwischen dem Hochregallager und dem Produktionsgebäude.

Dank dem Lagerleitsystem WAMAS werden einzulagernde und auf der Förderanlage aufgegebene Transporteinheiten automatisch identifiziert und ins Hochregallager befördert. Die Transporteinheiten sind jederzeit mit den von SAP übermittelten Auftragsdaten verfolgbar. Die chaotische Einlagerung der Transporteinheiten im Hochregallager wird ebenfalls vom Lagerleitsystem WAMAS anhand einer gleichmässigen Verteilung auf beide Gassen, einer Artikelklassifizierung und eines Schnell-Langsamdreherkriteriums optimal gesteuert.
Parallel wird im Auslagerungsprozess vom Lagerleitsystem WAMAS mit Hilfe der vorgegebenen SAP-Auftragsdaten die Auswahl der Transporteinheiten nach FIFO-Datum und Bestandesart definiert und dem vorgegeben Ziel – Produktionslager, Rampe oder Kühllager – zugeführt.

Technische Daten:

  • HRL  L x B x H: 47,3 m x 13 m x 22.5 m
  • Lagervolumen: 2.600 Paletten
  • Materialfluss – Ein- und Auslagerungen: I-Punkte: 20 Paletten/h pro I-Punkt
  • QVW Lagervorzonen:  40 Paletten/h
  • I-Punkt Kühllager: 10 Paletten/h
  • Tägliche Betriebsdauer: 8 Stunden
  • Einzulagernde Paletten pro Tag: 100 – 200 Stk.
  • Auszulagernde Paletten pro Tag: 80 – 150 Stk. 45 Einzelspiele / h  28 Doppelspiele / h

 

Salomon Automation GmbH
Sabine Lukas
Friesachstraße 15
A-8114 Friesach bei Graz
Tel.: +43 (0) 3127 / 200 – 345
sabine.lukas@salomon.at

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.